Was sind apothekenpflichtige Arzneimittel?

Es gibt Arzneimittel, die zwar nicht verschreibungspflichtig, dafür aber apothekenpflichtig sind. Sie erhalten dann von Ihrem Arzt z. B. ein grünes Rezept (Privatrezept).

Diese Arzneimittel sind für Erwachsene im Regelfall keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und gelten somit als Zusatzleistung.

Wir erstatten Ihnen die Kosten im Rahmen unseres Extra Gesundheitsgeldes und das bis zu 100,00 Euro.

  • Erstattung pro eingereichter Rechnung: 80%
  • Ihr Budget: 100,00 Euro pro Jahr

so einfach geht´s

  • Das apothekenpflichtige Arzneimittel wurde auf einem Privatrezept verordnet
  • Das Präparat ist nicht gesetzlich von der Erstattung ausgeschlossen (Lifestyle-Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel)
  • Senden Sie uns das Rezept und die Rechnung der Apotheke/Versandhändlers bequem und sicher über unser Antragsformular zu.

Hier geht´s zum Onlineformular

Welche Arzneimittelkosten werden erstattet?

Eine offizielle Datenbank mit Ausführungen zur Erstattungsfähigkeit gibt es derzeit nicht.

Hinweise zur Apothekenpflicht finden sich allerdings z.B. auf der Arzneimittelverpackung. Gemäß § 10 Arzneimittelgesetz sind diese Angaben für Arzneimittel verpflichtend.

Des Weiteren können Sie sich auf Homepages wie z.B. der Apothekenumschau mit weiterführenden Informationen zu einzelnen Arzneimitteln inklusive Download-Möglichkeit der Beipackzettel informieren. Hier sind auch Hinweise zur Apothekenpflicht aufgeführt.

Ihre Apotheke kann den Status zweifelsfrei bestimmen und Ihnen mitteilen, ob das Arzneimittel grundsätzlich als erstattungsfähiges apothekenpflichtiges Arzneimittel im Verkehr ist. Da die Erstattung an die ärztliche Verordnung auf einem Privatrezept geknüpft wird, kann die Erstattungsfähigkeit direkt im Beratungsgespräch geklärt werden.

Welche Arzneimittel werden nicht erstattet?

Bedauerlicherweise können Arzneimittel, die gesetzlich vom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen wurden, nicht erstattet werden.

Ein Beispiel hierfür sind sogenannte Lifestyle-Präparate wie Arzneimittel zur Verbesserung des Haarwuchses oder zur Raucherentwöhnung.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kann darüber hinaus in seinen Richtlinien nach § 92 SGB V die Verordnung von Arzneimitteln einschränken oder ausschließen, wenn die Unzweckmäßigkeit erwiesen oder eine andere, wirtschaftlichere Behandlungsmöglichkeit verfügbar ist.