Programme zur Vermeidung von Frühgeburten
Frühgeburten sind die häufigste Komplikation in der Schwangerschaft. Mit "Hallo Baby" bieten wir ein Programm zur Frühgeburtenprophylaxe an.
Inhaltsübersicht
Frühgeburten vermeiden
Frühgeburten sind die häufigste Komplikation in der Schwangerschaft. Weil sogenannte „Frühchen“ statistisch auch noch im Erwachsenenalter häufiger anfällig für Beschwerden und Krankheiten sind, bieten wir Ihnen im Rahmen unserer Zusatzleistungen mehrere Programme zur Frühgeburtenprophylaxe an.
Hallo Baby - Mehr Leistungen für Ihre Gesundheit
Mit zusätzlichen Untersuchungen und einer erweiterten Beratung erhalten Sie mit „Hallo Baby“ ein erweitertes Vorsorgeprogramm zur Vermeidung von Frühgeburten:
- Toxoplasmosesuchtest inkl. Risikoaufklärung und ärztlichem Gespräch direkt bei Schwangerschaftsfeststellung
- Infektionsscreening in der 13. bis 20. Schwangerschaftswoche
- Risikoaufklärung und anogenitaler Abstrich zum Nachweis von Streptokokken B in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche
Scheideninfektionen erkennen, Frühgeburten verhindern
Rund zwei Drittel aller Frühgeburten werden durch aufsteigende Genitalinfektionen der Mutter ausgelöst. Diese verlaufen häufig unbemerkt:
- Das körpereigene Abwehrsystem unterstützt die Abwehr kritischer Keime durch ein saures Milieu im Scheidenbereich.
- Bei einer Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte kann dieses Milieu sich verändern, eine erhöhte Anfälligkeit für Scheideninfektionen ist die Folge.
- Ein Indikator für das Vorliegen einer unbemerkt verlaufenden Infektion ist ein auffälliger pH-Wert.
pH-Werte: Normwerte und Abweichungen
Ein unauffälliger pH-Wert für den Scheideneingangsbereich liegt zwischen 4,0 und 4,4.
- Der pH-Wert steigt auf Werte über 4,4 an, wenn das vaginale Milieu aufgrund des Eindringens fremder Keime (Bakterien, Viren und Pilze) gestört ist.
- Dann ist die Anzahl der normalerweise in großer Menge vorhandenen Milchsäurebakterien verringert.
- Die Milchsäurebakterien sorgen für eine saure Scheidenflüssigkeit im Scheideneingangsbereich und verhindern die Ausbreitung der meisten kritischen Keime.
Überschreitet der pH-Wert auch nach einigen Stunden beziehungsweise am darauffolgenden Tag den Wert 4,4, sollte - unabhängig von den regulären Vorsorgeuntersuchungen - kurzfristig der Frauenarzt aufgesucht werden. Scheideninfektionen oder deren Vorstadien können dort sicher erkannt und behandelt werden, noch bevor Komplikationen auftreten.
Gut zu wissen: Regelmäßige pH-Selbsttests zwischen den Vorsorgeterminen sind daher sinnvoll und geben Ihnen Sicherheit. Am besten testen Sie zwischen der 12. und 32. SSW zweimal pro Woche den pH-Wert selbst.
Am besten zwischen der 12. und 32. SSW zweimal pro Woche den pH-Wert selbst testen