Meningokokken-Impfung

Schutz vor einer bakteriellen Hirnhautentzündung oder einer Blutvergiftung. Hier erfahren Sie alles zu den Impfungen gegen Meningokokken.

Kleiner Junge mit Pflaster am Arm beim Arzt.

Meningokokken-Impfung

Meningokokken-Erkrankungen sind in Deutschland insgesamt sehr selten, verlaufen jedoch meist sehr schwerwiegend. Meningokokken verschiedener Typen (Serogruppen) können schwere (invasive) Erkrankungen wie eine bakterielle Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Blutvergiftung (Sepsis) verursachen.

An einer Meningokokken-Infektion, die eine bakterielle Hinrhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen kann, kann jeder erkranken. Säuglinge sind am häufigsten von Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe B betroffen.

Unser Extra - Zuschuss zur Meningokokken B Impfung

Meningokokken B sind in Deutschland für die meisten Erkrankungen verantwortlich:
Sie lösen 61 % der Fälle aus.

Daher übernimmt die Mobil Krankenkasse 100 % der Kosten für den Impfstoff und die ärztliche Leistung für Kinder ab 5 Jahren und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

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Alles was Sie über die Meningokokken-Impfung wissen sollten

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt folgende Meningokokken-Impfungen standardmäßig:

Meningokokken-B-Impfung:

  • Für alle Babys ab 2 Monaten und Kleinkinder.
  • Nachholimpfungen: Bis zum 5. Geburtstag empfohlen.

Meningokokken-ACWY-Impfung: 

  • Für alle Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren
  • Nachholimpfungen: Bis zum 25. Geburtstag empfohlen.

Gut zu wissen: Darüber hinaus gibt es für Reisen und bestimmte Risikogruppen (z.B. Personen mit Immunschwäche) altersübergreifende Empfehlungen für beide Impfungen.

Die früher für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr empfohlene Meningokokken-C-Impfung entfällt als Standardimpfung. Als Begründung führt die STIKO an, dass Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe C in Deutschland stark zurückgegangen und sehr selten geworden sind.

Meningokokken werden bei engem Kontakt über Tröpfcheninfektion, das heißt vor allem beim Husten, Niesen und Sprechen, sowie über direkten Kontakt, beispielsweise beim Küssen, übertragen. An der Luft dagegen sterben die Erreger schnell ab.

In der Regel dauert es drei bis vier Tage nach Ansteckung bis die Erkrankung ausgebrochen ist. Typisch sind grippeähnlichen Symptome, mit plötzlich auftretenden starken Kopfschmerzen, hohem Fieber, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Nackensteifheit. Häufig sind kleine, rötliche, punktförmige Hautveränderungen zu sehen.

Bei Säuglingen und Kleinkindern ist es schwer Anzeichen einer Meningokokken-Erkrankung zu erkennen. Hinweise können hohes Fieber, schrilles Schreien, große Unruhe oder auch auffallende Teilnahmslosigkeit sein. Verweigert Ihr Kind das Essen, erbricht sich oder hat Durchfall und mag sich nicht berühren lassen, sollte sofort eine Arztpraxis oder das nächstgelegene Krankenhaus aufgesucht werden.    

Da es bei Meningokokken-Erkrankungen häufig Komplikationen gibt und der Verlauf meistens sehr schwer ist, erfolgt die Behandlung im Krankenhaus mit Antibiotika.

Meningokokken B sind in Deutschland für die meisten Meningokokken-Erkrankungen verantwortlich (knapp 60 %). Am häufigsten erkranken Babys und Kleinkinder an diesen Meningokokken-Erkrankungen.

Laut STIKO sollen daher alle Säuglinge ab einem Alter von 2 Monaten die Meningokokken-B-Impfung erhalten.

  • Standardimpfung für alle Säuglinge: ab 2 Monaten
  • Impfserie mit 3 Impfungen im Alter von 2, 4 und 12 Monaten

Der Zeitpunkt der Impfung ist so gewählt, dass kleine Kinder so früh wie möglich vor der Erkrankung geschützt werden können, da bereits in den ersten Lebensmonaten und -jahren das Erkrankungsrisiko am höchsten ist.

Wichtig: Diese STIKO-Empfehlung gilt seit Januar 2024. Wurde die Impfung versäumt, soll sie laut STIKO bis zum 5. Geburtstag nachgeholt werden.

Ja, die Mobil Krankenkasse erstattet die Kosten für Kinder ab 5 Jahren und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zu 100 %.

Die Mobil Krankenkasse übernimmt die Meningokokken B Impfung für Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.

Ihr Weg zur Erstattung der Impfkosten

Sie haben sich für eine Meningokokken B Impfung entschieden? Wir übernehmen für Sie die Kosten. Reichen Sie uns einfach die Rechnung ein und teilen uns Ihre Bankverbidnung mit. 

Ihr schneller Kontakt zu uns

Für bestimmte Reisen empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen die Meningokokken-Typen A, C, W und Y und/oder Meningokokken-B

Hier ein paar Beispiele: 

  • Vor Pilgerreisen nach Mekka (Hadj, Umrah) 
  • Vor Langzeitaufenthalten, entsprechend den Empfehlungen der Zielländer.  
  • Bei Reisen in Ländern, in denen Meningokokken-Erkrankungen regelmäßig auftreten.
  • Für Mitarbeitende im Katastrophendienst und je nach Gefährdung auch für Mitarbeitende der Entwicklungshilfe und medizinisches Personal 

Reiseschutz­impfung

Wer eine Reise in ferne Länder wie Thailand, Indien oder Australien plant, sollte sich rechtzeitig vorher um die erforderlichen Impfungen kümmern. Die Mobil Krankenkasse übernimmt anteilig die Kosten für die wichtigsten Reiseschutzimpfungen.

Aktualisiert am

Autor: Mobil Krankenkasse

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