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Ausgabe 01/2021
Work & Life 01/2021
Ein großes blaues Auge in Nahaufnahme.

Augenentspannung – kurze Bildschirmpausen für zwischendurch

Die Augen brennen, jucken oder tränen, Ihre Sicht ist verschwommen und der Kopf schmerzt? Unsere Augen sind in der heutigen Arbeitswelt hohen Belastungen ausgesetzt. Durch stundenlanges Arbeiten vor dem Bildschirm oder das Lesen auf Smartphones und Tablets kann unser Auge gereizt werden, es kann zu Trockenheit oder auch Sehbeschwerden kommen.

Das Auge – ein Hochleistungsorgan

Das Auge ist eines unserer wichtigen Sinnesorgane, auf das wir nicht verzichten wollen. Pro Sekunde nehmen wir Millionen von Informationen über die Augen auf. Außerdem vollzieht das Auge bis zu 100.000 Aktionen pro Tag und steuert sogar sämtliche Bewegungen unseres Körpers. Durch langes und konzentriertes Arbeiten vor dem Bildschirm werden unsere Augen täglich stark beansprucht und gestresst. Das kann dazu führen, dass sich die Häufigkeit des natürlichen Blinzelns verringert – trockene und schmerzende Augen können die Folge sein. Umso wichtiger ist es, unsere Augen zwischendurch zu entlasten und zu entspannen. Mit einem aktiven Augentraining können Sie verhindern, dass die Augen überanstrengt werden, und gleichzeitig die Augenmuskulatur lockern und stärken. Hierfür wollen wir Ihnen ein paar hilfreiche Übungen mit auf den Weg geben, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und ganz einfach am Schreibtisch gemacht werden können.

Gönnen Sie Ihren Augen eine Pause: sechs Übungen zur Augenentspannung

Besonders für den Anfang gilt: Nicht zu lange und zu häufig üben, um Schwindelgefühle zu vermeiden.

  • Augen schließen: Schließen Sie für diese Übung die Augen und bewegen Sie sie abwechselnd in verschiedene Richtungen. Erst nach oben und unten, anschließend von links nach rechts – wiederholen Sie dies mehrere Male. Alternativ können Sie sich ein Ziffernblatt vorstellen und mit den Augen nachfahren: Schauen Sie dabei von der Mitte aus reihum zu jeder Ziffer und wieder zur Mitte. Die Übungen können Sie auch mit geöffneten Augen machen.
  • Blinzeln: Hierfür schließen Sie die Augenlider locker und öffnen sie kurze Zeit später wieder – für ungefähr eine Minute. So erzeugen Sie einen Tränenfilm und Ihre Augenbewegungen werden dadurch wieder geschmeidiger.
  • Wechsel Nah-/Fernsehen: Für diese Augenübung halten Sie einen Zeigefinger 15 Zentimeter entfernt vor die Nase, den anderen weitere 15 Zentimeter dahinter. Jetzt fixieren Sie abwechselnd beide Zeigefinger mit den Augen.
  • Der weiche Blick: Schauen Sie hierfür geradeaus in die Ferne und halten Sie zwei Stifte in ca. 30 Zentimeter Entfernung vor Ihre Augen, sodass sie unscharf werden. Bewegen Sie nun die Stifte langsam nach innen und wieder nach außen, wie einen Vorhang. Dabei blicken Sie weiterhin geradeaus. Durch das unscharfe Wahrnehmen der Stifte wird das Sehen entspannt, außerdem öffnen Sie das Blickfeld und trainieren das periphere Sehen.
  • Bewusstes Gähnen: Für diese Übung lassen Sie einfach den Unterkiefer fallen und atmen tief durch den geöffneten Mund ein. Das bewusste Gähnen hilft unserem Gehirn aufmerksam zu bleiben. Außerdem treibt es Tränenflüssigkeit in die Augen und befeuchtet sie.
  • Palmieren: Zum Palmieren reiben Sie Ihre Handinnenflächen fest aneinander, bis sie warm sind. Legen Sie dann die warmen Handflächen auf die geschlossenen Augenlider. Um die Entspannung noch weiter zu vertiefen, stellen Sie sich zusätzlich die Farbe Schwarz vor. Nach 15 Sekunden lösen Sie die Handflächen von den noch geschlossenen Augen und öffnen die Lider langsam. Diese Übung bringt Ihnen und Ihren Augen während eines langen Arbeitstages am Computer schnelle Entspannung.
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